Hafner & Loibl

Hafner & Loibl

mit Theresa Loibl

Lieblingstücke zu Lieblingsgelegenheiten in Plattenläden, U-Bahnen, Wirtshäusern, auf Brücken, Treppen grünen Wiesen und vor der eigenen Haustüre. TELA-Blues mit Bassklarinette, Bratsche und Stimme, die lauschigste Giesinger Asphaltkapelle seit 1860.

Nächste Termine:

Datum Stadt Location
Do. 30.Jun.2022 Neuperlach Glyptotheke
Zeit: 19:00. mehr Info
Sa. 09.Jul.2022 Rosenheim Transit Art Festival
Zeit: 19:15. mehr Info
So. 17.Jul.2022 München Volkstheater
Zeit: 19:00.

Was schon war:

Datum Stadt Location
So. 31.Okt.2021 München Fraunhofertheater
Zeit: 11:00.
So. 25.Jul.2021 München Cafe Crönlein
Zeit: 18:00.
So. 25.Jul.2021 München Metropoltheater
Zeit: 14:00.

Hafner & Loibl

mit Theresa Loibl

Lieblingstücke zu Lieblingsgelegenheiten in Plattenläden, U-Bahnen, Wirtshäusern, auf Brücken, Treppen grünen Wiesen und vor der eigenen Haustüre. TELA-Blues mit Bassklarinette, Bratsche und Stimme, die lauschigste Giesinger Asphaltkapelle seit 1860.

10 Vaterunser

10 Vaterunser

von Christiane Huber

„Ein Abend der noch lange nachwirkt (…) der möglichst oft auf den Spielplan gesetzt werden sollte.“ Münchner Merkur

EINGELADEN ZU DEN 37. BAYERISCHEN THEATERTAGEN 2020/21

Die Verschleppung und Versklavung von Millionen Menschen und deren rücksichtslose Ausbeutung waren eines der großen Verbrechen des NS-Staates. Im gesamten Gebiet des Deutschen Reichs wurden zwischen 1939 und 1945 etwa 13 Millionen Menschen fremder Nationalität als Zwangsarbeiter*innen eingesetzt; davon war ein Drittel in der Landwirtschaft tätig. „Denen ist es doch gut gegangen” erzählen viele Bäuer*innen in den Interviews, die die Regisseurin Christiane Huber seit 2018 im Landkreis Altötting, ihrer Herkunftsregion, geführt hat. In ihrer Recherche stößt sie jedoch auf grausame Morde der Nationalsozialist*innen an Zwangsarbeiter*innen und deren Neugeborenen in der sogenannten „Ausländerkinderpflegestätte” in Burgkirchen und auf rohe Gewalt im Nachkrieg. Sie begibt sich auf die Suche nach letzten Zeitzeug*innen in Bayern, in Polen und in der Ukraine. Dabei ist es vor allem das Vergessen, das Abwesende, wie die nicht mehr aufgefundenen Akten, die ermordeten oder verstorbenen Menschen, über die gesprochen wird, die selbst nicht mehr zu Wort kommen können, die unterdrückte Erinnerung und das Schweigen, die sich wie ein Schleier über die Orte und die Gemeinschaften legen. Es sind lauter Beweisstücke, die immer wieder nur auf eine Lücke verweisen: auf Verbrechen, Personen und Ereignisse, die jetzt nicht mehr da sind. Mit „10 Vaterunser” fragt Christiane Huber, wie man diesem Abwesenden, dem Verschwinden, aber auch dem Nichtsagbaren begegnen kann; sie fragt danach, inwiefern die Erfahrungen von Gewalt damals, als Grundton in unserer Gegenwart spürbar bleiben.

Mit Maria Hafner, Anna Maria Sturm, Weronika Zalewska Bühne Robert Keil Kostüme Henriette Müller Soundinstallation & BREATHCORE Michael Schmid Video/Licht/Fotos Sven Zellner Dramaturgie/Textarbeit Anna Gschnitzer Künstlerische Produktionsleitung Katharina Denk OUTSIDE EYE Christoph Gurk

In Koproduktion mit den Münchner Kammerspielen und gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München. In Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum

Nächste Termine:

Sorry – noch keine Termine bekannt.

Was schon war:

Datum Stadt Location
Mi. 07.Jul.2021 München Kammerspiele
Zeit: 19:30.
Di. 06.Jul.2021 München Kammerspiele
Zeit: 19:00.
So. 04.Jul.2021 Burghausen Stadtsaal Burghausen
Zeit: 19:00.
Di. 01.Jun.2021 München Kammerspiele
Zeit: 19:00.
Mi. 27.Mai.2020 Landestheater Schwaben Bayerische Theatertage
Zeit: 19:00.
So. 12.Jan.2020 München Kammerspiele
Zeit: 20:00.
Sa. 11.Jan.2020 München Kammerspiele
Zeit: 20:00.

10 Vaterunser

von Christiane Huber

„Ein Abend der noch lange nachwirkt (…) der möglichst oft auf den Spielplan gesetzt werden sollte.“ Münchner Merkur

EINGELADEN ZU DEN 37. BAYERISCHEN THEATERTAGEN 2020/21

Die Verschleppung und Versklavung von Millionen Menschen und deren rücksichtslose Ausbeutung waren eines der großen Verbrechen des NS-Staates. Im gesamten Gebiet des Deutschen Reichs wurden zwischen 1939 und 1945 etwa 13 Millionen Menschen fremder Nationalität als Zwangsarbeiter*innen eingesetzt; davon war ein Drittel in der Landwirtschaft tätig. „Denen ist es doch gut gegangen” erzählen viele Bäuer*innen in den Interviews, die die Regisseurin Christiane Huber seit 2018 im Landkreis Altötting, ihrer Herkunftsregion, geführt hat. In ihrer Recherche stößt sie jedoch auf grausame Morde der Nationalsozialist*innen an Zwangsarbeiter*innen und deren Neugeborenen in der sogenannten „Ausländerkinderpflegestätte” in Burgkirchen und auf rohe Gewalt im Nachkrieg. Sie begibt sich auf die Suche nach letzten Zeitzeug*innen in Bayern, in Polen und in der Ukraine. Dabei ist es vor allem das Vergessen, das Abwesende, wie die nicht mehr aufgefundenen Akten, die ermordeten oder verstorbenen Menschen, über die gesprochen wird, die selbst nicht mehr zu Wort kommen können, die unterdrückte Erinnerung und das Schweigen, die sich wie ein Schleier über die Orte und die Gemeinschaften legen. Es sind lauter Beweisstücke, die immer wieder nur auf eine Lücke verweisen: auf Verbrechen, Personen und Ereignisse, die jetzt nicht mehr da sind. Mit „10 Vaterunser” fragt Christiane Huber, wie man diesem Abwesenden, dem Verschwinden, aber auch dem Nichtsagbaren begegnen kann; sie fragt danach, inwiefern die Erfahrungen von Gewalt damals, als Grundton in unserer Gegenwart spürbar bleiben.

Mit Maria Hafner, Anna Maria Sturm, Weronika Zalewska Bühne Robert Keil Kostüme Henriette Müller Soundinstallation & BREATHCORE Michael Schmid Video/Licht/Fotos Sven Zellner Dramaturgie/Textarbeit Anna Gschnitzer Künstlerische Produktionsleitung Katharina Denk OUTSIDE EYE Christoph Gurk

In Koproduktion mit den Münchner Kammerspielen und gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München. In Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum.

 


Ret Marut

Ret Marut

Der Frühe B.Traven –

eine musikalisch literarische Räterevolution

Der Schauspieler und Schriftsteller „Ret Marut“ (Otto Feige?) Akteur der Münchner Räterepublik, sollte 1919 standesrechtlich wie viele „Genossen“ erschossen werden –
„In wenigen Stunden besteige ich ein Schiff und habe damit aufgehört, für Europa zu existieren.“ Maruts Postkarte 1924 an Erich Mühsam

Als Autor von 12 Romanen, vielen Erzählungen, nun mit dem berühmten Pseudonym B. Traven, thematisierte er später auf ironisch sarkastische Weise Kapitalismuskritik – sowie revolutionärsozialistische und anarchistische Themen. Mit insgesamt über 30 Millionen Gesamtauflage, Übersetzung in 24 Sprachen und zahlreichen Hollywood-Verfilmungen wurde er zu einem der international wirkmächtigsten Autoren. Und bis heute zur rätselhaftesten Figur unserer Literaturgeschichte.

Franz Josef Strohmeier folgt auch neuentdeckten Spuren des (einst Münchner) Literaten Ret Marut und dessen verschlüsseltem Pseudonyms, musikalisch kontrastiert von Maria Hafner u.a. auf dem Akkordeon

Nächste Termine:

Sorry – noch keine Termine bekannt.

Was schon war:

Datum Stadt Location
Fr. 15.Okt.2021 Berlin Wabe
Zeit: 19:00. mehr Info
Do. 14.Okt.2021 Kleinmanchow bei Berlin Augustinum
Zeit: 19:00. mehr Info
Di. 26.Mrz.2019 München Monacensia

Ret Marut

Der Frühe B.Traven – eine musikalisch literarische Räterevolution

Der Schauspieler und Schriftsteller „Ret Marut“ (Otto Feige?) Akteur der Münchner Räterepublik, sollte 1919 standesrechtlich wie viele „Genossen“ erschossen werden –
„In wenigen Stunden besteige ich ein Schiff und habe damit aufgehört, für Europa zu existieren.“ Maruts Postkarte 1924 an Erich Mühsam

Als Autor von 12 Romanen, vielen Erzählungen, nun mit dem berühmten Pseudonym B.Traven, thematisierte er später auf ironisch sarkastische Weise Kapitalismuskritik – sowie revolutionärsozialistische und anarchistische Themen. Mit insgesamt über 30 Millionen Gesamtauflage, Übersetzung in 24 Sprachen und zahlreichen Hollywood-Verfilmungen wurde er zu einem der international wirkmächtigsten Autoren. Und bis heute zur rätselhaftesten Figur unserer Literaturgeschichte.

Franz Josef Strohmeier folgt auch neuentdeckten Spuren des (einst Münchner) Literaten Ret Marut und dessen verschlüsseltem Pseudonyms, musikalisch kontrastiert von Maria Hafner u.a. auf dem Akkordeon

Maxi & Maria

Maxi & Maria

gespielte Freundschaft.

Maxi und ich, wir kennen uns aus traditionellen Zeiten. Außerdem verbindet uns ein gemeinsames Treppenhaus. Da ist der Weg zum musikalischen Frühstück nicht weit. Vor allem im Winter, wenn sich der Nebel durch die Obergiesinger Hochebene drückt und man das Haus gar nicht mehr verlassen mag …

Bisher gibt`s zwei Lieder, die man auf den Stimmen Bayern Cds von Trikont finden kann.

Außerdem beschreitet Maxi demnächst Solopfade:

Maxi & Maria

gespielte Freundschaft.

Maxi und ich, wir kennen uns aus traditionellen Zeiten. Außerdem verbindet uns ein gemeinsames Treppenhaus. Da ist der Weg zum musikalischen Frühstück nicht weit. Vor allem im Winter, wenn sich der Nebel durch die Obergiesinger Hochebene drückt und man das Haus gar nicht mehr verlassen mag …

Bisher gibt`s zwei Lieder, die man auf den Stimmen Bayern Cds von Trikont finden kann.

Außerdem beschreitet Maxi demnächst Solopfade: